Sticken und Stricken

Strickmuster

Stricken ist wieder in und längst nicht mehr nur braun, grau und kratzig. Moderne Garne lassen auch glatt rechts Gestricktes toll aussehen, aber so richtig Spaß macht das Stricken erst mit Strickmustern.

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Je nach persönlichen Vorlieben und Strickgeschick bieten sich mehrere Mustermöglichkeiten. Schon allein mit rechten und linken Maschen lassen sich tolle Effekte erzielen – Perlmuster, Gerstenkornmuster, aber auch moderne Techniken wie das so genannte Shadow-Knitting (von Vivian Hoxbro) sind hier zu nennen. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Gestaltungsmöglichkeiten allein die beiden Grundmaschen bieten! Zopfmuster hingegen entstehen durch das Verkreuzen von Maschen – oft mit einer pfiffigen Hilfsnadel, der so genannten Zopfnadel. Bekannt für traditionelle Zopfmuster sind zum Beispiel die Aran-Inseln, Irland und Bayern. Moderne Strickdesigner wie Norah Gaughan oder Elsebeth Lavold zeigen, welche Möglichkeiten in Musterstricken mit Zöpfen stecken. Strickt man in glatt rechte Strickstücke ein Motiv ein, so spricht man von Einstrickmustern oder Intarsien. Das können gegenständliche Motive wie Blumen oder Tiere sein, aber natürlich auch Symbole, Text oder grafische Elemente. Beim Musterstricken von Intarsien benötigt man für jede Farbfläche ein einzelnes (oft winziges) Knäuelchen Garn, die Fäden werden beim Farbwechsel verkreuzt und verlaufen nicht auf der Rückseite des Gestricks als Spannfäden weiter.

Wer sich für diese Art des Musterstrickens interessiert, sollte unbedingt die Werke und Bücher von Kaffe Fassett ansehen! Norwegermuster kennt eigentlich jeder mit ihren traditionellen Sternen. Meist findet man sie allerdings auf den so genannten Lopis, Pullis aus Island oder aus isländischer Wolle mit einer Rundpasse mit den traditionellen Motiven. Fair Isle ist das Strickmuster, das auf den Shetland-Inseln entstanden ist. Hier werden traditionelle Motive mit wechselnden Farben gestrickt. Dabei finden stets 2 Farben pro Reihe Verwendung. Farbwechsel erfolgen in kurzer Abfolge, das gerade nicht gestrickte Garn wird hinter der Arbeit mitgeführt. Dadurch entstehen so genannte Spannfäden, die für zusätzliche Wärme sorgen. Lochmuster sind die Strickmuster, die sich am besten für sommerliches Gestrick eigenen - für luftige Tücher, Jacken oder Socken. Die „Löcher“ im Gestrick entstehen durch so genannte Umschläge, bei denen das Garn um die Nadel gelegt und erst in der nächsten Reihe abgestrickt wird. Traditionelle Strickmuster gibt es hier auch wieder von den Shetland Inseln, aber auch aus Russland und Spanien. Besonders beliebt sind derzeit die Bücher und Entwürfe der Strickdesigner Jane Sowerby und Alexis Xenakis („Victorian Lace today“) und die Modelle aus „Lace Style“ von Pam Allen und Ann Budd.

Eine Unterart dieses Art des Musterstrickens ist das so genannte „Lace Knitting“ („Lace“ = englisch für Spitze), bei dem mit extra dünnen Garnen gestrickt wird und spinnwebartige, kunstvolle Strickstücke entstehen. Gestrick im Patentmuster ist extra dick und somit gut geeignet für Pullis, Jacken und Handschuhe. Die unterschiedlichen Patentarten (Voll-, Halb-, Falsches - und Netzpatent) setzen sich aus rechten und linken Maschen sowie aus Umschlägen und abgehobenen Maschen zusammen.


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