Sticken und Stricken

Stricknadeln

Stricknadeln sind neben dem Garn eines der Hauptbestandteile des Strickzeugs. Wie auch beim Garn gibt es Stricknadeln in vielen möglichen Formen, Farben und Materialien.

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Die typische Stricknadel ist ein ca. 10-20cm langer zylindrischer Körper, dessen Hauptdurchmesser 0,5-20mm beträgt. An den Enden ist der Zylinder leicht verjüngt um ein höheres Arbeitstempo zu ermöglichen. Beim stricken mit nur zwei Nadeln befindet sich an einem Ende gewöhnlich eine Kugel, ein Kranz oder Buckel, ein Maschenstopper der das verlieren der Masche verhindert. Es kann aber auch ein Kunststoffpylon aufgesetzt werden. Stricknadeln gibt es in vielen Materialien. Am weitesten verbreitet haben sich Stahl-, Bambus- und Kunststoffnadeln, da diese durch Massenfertigung am günstigsten sind. Während Bambus- und Stahlnadeln eher in natürlichen Farben vorzufinden sind, gibt es Kunststoffnadeln in vielen farblichen Variationen und teilweise sogar mit Farbeffekten.

Exklusive Stricknadeln werden aus Elfenbein oder tropischen Hölzern wie Rosen- oder Ebenholz, teilweise in Handarbeit hergestellt, liegen aber preislich deutlich höher als Massengefertigte. Durch die verschiedenen Materialeigenschaften eignen sich aber manche schlechter oder besser für verschieden Strickarbeiten. Während Stahl beinahe keine Eigenflexibilität bietet, ist Bambus besonders flexibel und daher für starke Maschenknoten weniger gut geeignet. Jede Stricknadel besitzt zwei Werte: Nadelstärke und Nadellänge. Als Nadelstärke wird in Deutschland der Durchmesser der Nadel in Millimetern angegeben. Dabei reichen die Werte von 0,5-20 wobei die gängigsten Nadeln zwischen 2 und 12 Millimetern liegen. Die benötigte Nadelstärke wird beim stricken hauptsächlich durch die Dicke des Garns bestimmt, aber auch die eigene Maschenstärke und das zu erzielende Ergebnis sind wichtige Faktoren. Die Nadellänge ist die Länge der Nadel gemessen von Spitze zu Spitze und wird typischerweise in Zentimetern angegeben. Die benötigte Länge ergibt sich allein aus der Länge des zu fertigenden Strickstücks.

Neben konventionellen, geraden Stricknadeln gibt es auch spezielle Formen und Ausführungen die es ermöglichen bestimmte Strickstücke und Formen einfacher zu fertigen. Nadelspiele sind den typischen Nadeln sehr ähnlich, aber deutlich kürzer und werden meist zu mindestens fünf benutzt um Rundstücke mit kleinem bis mittleren Durchmesser zu fertigen. Dabei ist aber zu beachten, dass diese Technik das stricken selber deutlich komplizierter werden lässt. Deswegen werden deutlich öfter Rundstricknadeln verwendet. Das sind zwei konventionelle Nadeln, verbunden durch ein flexibles Kunststoffstück um Rundstücke mit mittleren bis großem Durchmesser zu fertigen. Neben Handstricknadeln gibt es auch spezielle Maschinennadeln die in Strickmaschinen zum Einsatz kommen. Diese Zungennadeln haben meist eine Backe und eine Zunge um in die Maschine gespannt und mit der dortigen Rückhaltevorrichtung verwendet zu werden. Neuere Modelle bieten zwei Zungen um das Arbeitstempo der Strickmaschinen zu erhöhen.


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